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Der Isländer Hördur

Mitzieher übt man oft erst einmal mit Autos oder Fahrrädern – einfach, weil sie berechenbarer sind. Ein Pferd dagegen bewegt sich ganz anders. Mal schneller, mal ruhiger, manchmal völlig unerwartet. Vielleicht macht genau das den Reiz aus. Man muss mit der Bewegung mitgehen, den Moment spüren und ein bisschen darauf vertrauen, dass Timing und Gefühl am Ende zusammenpassen.

Bei diesem Bild hat genau das irgendwie funktioniert. Hördur läuft mit einer unglaublichen Präsenz durchs Bild – kraftvoll, aufmerksam und gleichzeitig ganz frei. Die Mähne fliegt im Wind, der Hintergrund zieht weich vorbei und plötzlich entsteht dieser eine Moment, der fast ein bisschen nach Kino aussieht.

Und genau das passt eigentlich perfekt, denn Hördur war schließlich nicht irgendein Pferd, sondern der Hauptdarsteller im gleichnamigen Film. Ein echter kleiner Filmstar vor der Kamera. Und ja – ein bisschen stolz macht es mich schon, ein paar Bilder von ihm eingefangen zu haben. Nicht geschniegelt perfekt auf Hochglanz, sondern lebendig und ehrlich. Genau so, wie man sich gerne an besondere Begegnungen erinnert.

Röschbacher Hof












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