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DIO alive - Bad Homburg

Warum ich gerade bei alten Rockklassikern dieses Schwarzweiß so liebe: Licht gegen Dunkelheit, Gut gegen Böse, Pathos, Mystik. Nehme ich die Farbe raus, bleibt die Essenz übrig - Struktur, Ausdruck, Haltung. Das Ganze wirkt reduzierter, ernster und gleichzeitig ikonischer. Der Blick wird gelenkt auf Linien, Kontraste und Emotionen statt auf visuelle Ablenkung. Die Bildsprache von klassischem Rock ist ohnehin eng verbunden mit alten Konzertfotos, Magazinshoots und Album-Covern, die oft schwarz-weiß waren. Ich knüpfe bewusst an dieses visuelle Gedächtnis an; vertraut ohne alt zu wirken. Diese Musik ist oft größer als das Hier und Jetzt. Schwarz-Weiß entzieht den Fotos die konkrete Zeit. Sie wirken nicht wie ein Moment von heute Abend, sondern wie ein Teil von etwas, das schon immer existiert hat.    Kulturzentrum Englische Kirche - Bad Homburg - 13.03.2026   Hier die Homepage mit Infos und Konzertterminen:   DIO alive        

Ein Rückblick - das war 2020

 

Der Isländer Hördur

Mitzieher übt man oft erst einmal mit Autos oder Fahrrädern – einfach, weil sie berechenbarer sind. Ein Pferd dagegen bewegt sich ganz anders. Mal schneller, mal ruhiger, manchmal völlig unerwartet. Vielleicht macht genau das den Reiz aus. Man muss mit der Bewegung mitgehen, den Moment spüren und ein bisschen darauf vertrauen, dass Timing und Gefühl am Ende zusammenpassen. Bei diesem Bild hat genau das irgendwie funktioniert. Hördur läuft mit einer unglaublichen Präsenz durchs Bild – kraftvoll, aufmerksam und gleichzeitig ganz frei. Die Mähne fliegt im Wind, der Hintergrund zieht weich vorbei und plötzlich entsteht dieser eine Moment, der fast ein bisschen nach Kino aussieht. Und genau das passt eigentlich perfekt, denn Hördur war schließlich nicht irgendein Pferd, sondern der Hauptdarsteller im gleichnamigen Film. Ein echter kleiner Filmstar vor der Kamera. Und ja – ein bisschen stolz macht es mich schon, ein paar Bilder von ihm eingefangen zu haben. Nicht geschniegel...

abandoned dancer

Nicht wirklich war ich all die Jahre Freund von Bild-Composings. Hier sehen für meinen Geschmack oft viele Bildteile wie ausgeschnitten und dann aufgeklebt aus weil es oft schwierig ist die passende Licht- und Schattenwirkung der einzelnen Bildkomponenten stimmig und stimmungsvoll zu vereinen. Oft. Es gibt allerdings ein paar wenige Ausnahmen, da gefällt mir dieser surreale Look doch sogar sehr gut: Die Arbeiten von "Brooke Shaden" seien hier als ein Beispiel genannt. Also habe ich's nun auch einmal versucht verschiedene Aufnahmen meiner Lost-Place-Locations in einem Bild zu kombinieren mit den Studioaufnahmen von Préle, der Ballerina. Ob ich dieses Thema vertiefe und noch etwas übe ... ich weiß es noch nicht. Es macht auf jeden Fall mehr Spaß als gedacht und es ergeben sich so neue Geschichten ... "Wer immer nur das tut was er schon kann, bleibt immer nur das was er schon ist." - Henry Ford

Das war 2017

Ein kleiner Rückblick auf mein Jahr 2017! Vielen lieben Dank an alle Menschen, mit denen unterwegs sein und viele dieser Momente teilen durfte. Ich wünsche euch allen ein gutes neues Jahr 2018!

St. Georgskapelle Heidesheim

Die St. Georgskapelle wurde auf den Fundamenten eines römischen Gutshofes (villa rustica) errichtet. Nach kunstgeschichtlicher Analyse muss dies im 10. oder frühen 11. Jahrhundert geschehen sein. Auch innen sehr hübsch, ich durfte hier schon einige Feierlichkeiten fotografisch begleiten. Heute aber nun drei Aufnahmen in Infrarot - Canon 5D - 720nm - Samyang 14mm. Je nach Lichtstimmung sehen die Ergebnisse ein wenig anders aus. Spannend, man weiß beim Fotografieren mit d em Infrarotfil ter nie so genau, was man am Ende bekommt ...

GHOST

Schlachthof Wiesbaden - 9. April 2017

das verlassene Hotel Z

Vor einigen Monaten hatte ich die Möglichkeit dieses alte und verlassene Hotel für einige Stunden ganz alleine und ungestört besichtigen und fotografieren zu dürfen. Erbaut Mitte des 19. Jahrhunderts und seinerzeit das größte und vornehmste Hotel Deutschlands; sehr beliebt bei vielen prominenten Gästen. Nach Eigentümerwechsel wurde es genutzt als Lazarett für Kriegsverletzte, später nach einigen Umbauten als Schule, Waisenhaus und Rathaus. Unzählige Jahre steht es nun leer aber es gibt einen neuen Investor, der sich bemüht der Immobilie wieder Leben einzuhauchen. Es soll in den kommenden Monaten mit der Sanierung begonnen werden ...