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Das verlassene Landgut ...

... wurde vor ca. 100 Jahren in neubarockem Stil erbaut. Die DreiflĂŒgelanlage besteht aus einer großen Scheune, einem VerwaltungsgebĂ€ude und in der Mitte thront das höhergelegene Herrenhaus. In den 20er Jahren wurde es wegen Konkurs verkauft - danach wurde es genutzt als Kinderheim und spĂ€ter zogen die Nazis ein. Sie nutzten es als MĂŒttergenesungsheim. Den Abschluss und Abstieg seiner Karriere bildete es als Altenheim und Siechenhaus.  Der Heimleiterin des Altenheimes wurde vorgeworfen, die Heiminsassen jahrelang misshandelt und gequĂ€lt zu haben. Sie wurde suspendiert und das Heim geschlossen. Seit Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts steht das Landgut unter Denkmalschutz und leer.

Eine wunderschöne Anlage. Mit ein wenig Hintergrundwissen wie immer doch etwas gruselig, wenn man durch die RÀume schleicht, sich Kinder, alte Leute und vor allem die Heimleiterin darin vorstellt ...













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Königinnen

Diese beiden Aufnahmen in Mehrfachbelichtung zeigen einen alten CitroĂ«n 21 – damals nicht umsonst „die Königin“ genannt. Durch Licht, Bewegung und ĂŒberlagerte Momente entsteht ein Blick auf ein Auto voller Eleganz, Charakter und Geschichte. FĂŒr mich ist dieser Wagen bis heute etwas ganz Besonderes. Aufgenommen in der Pinakothek der Moderne, MĂŒnchen.

abandoned dancer

Nicht wirklich war ich all die Jahre Freund von Bild-Composings. Hier sehen fĂŒr meinen Geschmack oft viele Bildteile wie ausgeschnitten und dann aufgeklebt aus weil es oft schwierig ist die passende Licht- und Schattenwirkung der einzelnen Bildkomponenten stimmig und stimmungsvoll zu vereinen. Oft. Es gibt allerdings ein paar wenige Ausnahmen, da gefĂ€llt mir dieser surreale Look doch sogar sehr gut: Die Arbeiten von "Brooke Shaden" seien hier als ein Beispiel genannt. Also habe ich's nun auch einmal versucht verschiedene Aufnahmen meiner Lost-Place-Locations in einem Bild zu kombinieren mit den Studioaufnahmen von PrĂ©le, der Ballerina. Ob ich dieses Thema vertiefe und noch etwas ĂŒbe ... ich weiß es noch nicht. Es macht auf jeden Fall mehr Spaß als gedacht und es ergeben sich so neue Geschichten ... "Wer immer nur das tut was er schon kann, bleibt immer nur das was er schon ist." - Henry Ford

das verlassene Hotel Z

Vor einigen Monaten hatte ich die Möglichkeit dieses alte und verlassene Hotel fĂŒr einige Stunden ganz alleine und ungestört besichtigen und fotografieren zu dĂŒrfen. Erbaut Mitte des 19. Jahrhunderts und seinerzeit das grĂ¶ĂŸte und vornehmste Hotel Deutschlands; sehr beliebt bei vielen prominenten GĂ€sten. Nach EigentĂŒmerwechsel wurde es genutzt als Lazarett fĂŒr Kriegsverletzte, spĂ€ter nach einigen Umbauten als Schule, Waisenhaus und Rathaus. UnzĂ€hlige Jahre steht es nun leer aber es gibt einen neuen Investor, der sich bemĂŒht der Immobilie wieder Leben einzuhauchen. Es soll in den kommenden Monaten mit der Sanierung begonnen werden ...

Das war 2017

Ein kleiner RĂŒckblick auf mein Jahr 2017! Vielen lieben Dank an alle Menschen, mit denen unterwegs sein und viele dieser Momente teilen durfte. Ich wĂŒnsche euch allen ein gutes neues Jahr 2018!

St. Georgskapelle Heidesheim

Die St. Georgskapelle wurde auf den Fundamenten eines römischen Gutshofes (villa rustica) errichtet. Nach kunstgeschichtlicher Analyse muss dies im 10. oder frĂŒhen 11. Jahrhundert geschehen sein. Auch innen sehr hĂŒbsch, ich durfte hier schon einige Feierlichkeiten fotografisch begleiten. Heute aber nun drei Aufnahmen in Infrarot - Canon 5D - 720nm - Samyang 14mm. Je nach Lichtstimmung sehen die Ergebnisse ein wenig anders aus. Spannend, man weiß beim Fotografieren mit d em Infrarotfil ter nie so genau, was man am Ende bekommt ...

Der IslÀnder Hördur

Mitzieher ĂŒbt man oft erst einmal mit Autos oder FahrrĂ€dern – einfach, weil sie berechenbarer sind. Ein Pferd dagegen bewegt sich ganz anders. Mal schneller, mal ruhiger, manchmal völlig unerwartet. Vielleicht macht genau das den Reiz aus. Man muss mit der Bewegung mitgehen, den Moment spĂŒren und ein bisschen darauf vertrauen, dass Timing und GefĂŒhl am Ende zusammenpassen. Bei diesem Bild hat genau das irgendwie funktioniert. Hördur lĂ€uft mit einer unglaublichen PrĂ€senz durchs Bild – kraftvoll, aufmerksam und gleichzeitig ganz frei. Die MĂ€hne fliegt im Wind, der Hintergrund zieht weich vorbei und plötzlich entsteht dieser eine Moment, der fast ein bisschen nach Kino aussieht. Und genau das passt eigentlich perfekt, denn Hördur war schließlich nicht irgendein Pferd, sondern der Hauptdarsteller im gleichnamigen Film. Ein echter kleiner Filmstar vor der Kamera. Und ja – ein bisschen stolz macht es mich schon, ein paar Bilder von ihm eingefangen zu haben. Nicht geschniegel...

Schlittenhunderennen Liebenscheid 2017

... ein wirklich ganz spontaner Ausflug am Sonntag schon sehr frĂŒh morgens in den verschneiten Westerwald zum  36. Internationalen Schlittenhunderennen in Liebenscheid. Über dieses Wetter haben sich die Teilnehmer besonders gefreut, hatten sie nĂ€mlich schon 5 Jahre keine solche Winterlandschaft mehr. FĂŒr mich war das ein erster Besuch bei einem Schlittenhunderennen, interessant  zu fotografieren, besonders mit den stĂ€ndig wechselnden Wetter- und Lichtstimmungen an diesem Tag - und es war  wirklich richtig kalt.

GHOST

Schlachthof Wiesbaden - 9. April 2017

*shine bright like a diamond*

... der Werbespot fĂŒr ein Ultra HD TV-GerĂ€t mit diesem Lied hat mich im letzten Winter schon fasziniert: Seifenblasen, die gefrieren. Ob das wirklich geht Jetzt habe ich es endlich selbst versucht und es funktioniert tatsĂ€chlich. Man kann zuschauen wie die Blasen langsam gefrieren und sich filigrane Muster bilden - wunderschön. Ein wenig Geduld braucht man allerdings schon, denn viele zerplatzen direkt wenn auch nur ein kleiner Windzug das zarte Gebilde streift. Meine erste Flasche handelsĂŒbliche Seifenblasen war gleich aufgebraucht aber mit einem Selbstgemisch aus Wasser, SpĂŒli und einem kleinen Schuss Holundersirup fĂŒr die Haltbarkeit, funktioniert das ebenfalls ganz wunderbar. Um ca. 0 bis +1 Grad kann man schon erste Erfolge verbuchen. Dem letzten Sonnenlicht entgegen verfĂ€rbt's sich herrlich rosa und wenn man die Blasen durch einen Strohalm blĂ€st, kann man diese damit wunderbar platzieren! Probiert's einfach mal aus ... macht sĂŒchtig! Der nĂ€chste Frost kommt bes...

DIO alive - Bad Homburg

Warum ich gerade bei alten Rockklassikern dieses Schwarzweiß so liebe: Licht gegen Dunkelheit, Gut gegen Böse, Pathos, Mystik. Nehme ich die Farbe raus, bleibt die Essenz ĂŒbrig - Struktur, Ausdruck, Haltung. Das Ganze wirkt reduzierter, ernster und gleichzeitig ikonischer. Der Blick wird gelenkt auf Linien, Kontraste und Emotionen statt auf visuelle Ablenkung. Die Bildsprache von klassischem Rock ist ohnehin eng verbunden mit alten Konzertfotos, Magazinshoots und Album-Covern, die oft schwarz-weiß waren. Ich knĂŒpfe bewusst an dieses visuelle GedĂ€chtnis an; vertraut ohne alt zu wirken. Diese Musik ist oft grĂ¶ĂŸer als das Hier und Jetzt. Schwarz-Weiß entzieht den Fotos die konkrete Zeit. Sie wirken nicht wie ein Moment von heute Abend, sondern wie ein Teil von etwas, das schon immer existiert hat.    Kulturzentrum Englische Kirche - Bad Homburg - 13.03.2026   Hier die Homepage mit Infos und Konzertterminen:   DIO alive